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Tropenküste: Von Townsville zum Daintree Rainforest und über Cairns ins Atherton Tableland

Aktualisiert: 30. Sept. 2018

Townsville - Cairns - Townsville


18. Mai - 04. Juni 2018



Townsville als entspannte Tropenstadt


Nach etlichen kalten Nächten, an die wir uns im Grunde schon ab Tasmanien gewöhnen mussten, und in denen wir uns auch in der Wüste mit jeweils zwei Decken in den Schlaf fröstelten, war es ein herrliches Gefühl, am ersten Abend in Townsville in kurzen Hosen im Bett zu liegen und weder zu frieren, noch großartigtig zu schwitzen. Neben den angenehmen Temperaturen gefiel uns außerdem der ausgesuchte Campingplatz ausgesprochen gut, der nicht nur mit einem Pool ausgestattet ist, sondern auch über mit Palmen umgebene Stellplätze verfügt. Obwohl der Pool zum Schwimmen trotz der Sonne und Temperaturen um die 26 Grad durchaus verlockend aussah, war er uns doch zu frisch und so begnügten wir uns mit dem Anblick, der direkt ein Urlaubsgefühl bei uns aufkommen ließ. „Wir machen Urlaub vom Reisen“, sagte Simon dazu und auch ich hatte dieses Gefühl, dass mich an Ferien in Italien oder Spanien erinnerte.

Townsville selbst erlebten wir als eine überaus entspannte Stadt, besonders die lange und ausgesprochen gepflegte Strandpromenade gefiel uns wirklich gut. Neben kostenlosen BBQ-Plätzen, Spielplätzen, einem Wasserpark und Sportgeräten, kamen wir an Cafés und Restaurants vorbei, sowie natürlich an Palmenstrand mit Blick auf die verschiedenen Inseln, wie die bekannte „Magnetic Island“. Schwarze Kakadus fraßen sich an herabgefallenen Kokosnüssen satt und obwohl durchaus viele Menschen unterwegs waren, kam es uns überhaupt nicht überfüllt oder hektisch vor. Auch die kleinen „Queens Gardens“, unweit von „The Strand“ entfernt, boten einen netten Ort zum Verweilen.


"The Strand", Townsvilles Promenade vom Steg aus
"The Strand", Townsvilles Promenade vom Steg aus

Neben der Promenade machten wir außerdem einen Abstecher auf den „Castle Hill“, einem knapp 290 Meter hohen Berg, von dem aus wir bei klarem Wetter einen guten Ausblick auf die Region hatten und sowohl das Meer, grüne Fleckchen Natur und den Ross River sehen konnten, der sich in der Nähe der Stadt durch die Landschaft schlängelt.

Ansonsten wurde Townsville für uns zu einem Erholungsort, denn die Woche in der Wüste und die in der Zeit zurückgelegten 4.000 Kilometer hatten uns durchaus ausgelaugt, weshalb uns die Tropen wahrlich wie ein Paradies vorkamen. Statt trockener Einöde erblickten wir überall bunte Blumen, sahen große Schmetterlinge, und spürten die angenehm warme Luft, die glücklicherweise auf Grund der beginnenden Trockenzeit kaum merkbare Feuchtigkeit enthielt.

Da es uns in den fünf Tagen in Townsville so gut gefiel, wurden wir tatsächlich ein wenig wehmütig, als wir schließlich wieder unser Stromkabel abbauten und weiter Richtung Norden fuhren.

Allerdings verflog unsere Wehmut recht schnell, denn wie sich bald herausstellte, ist Townsville dann doch nicht das einzige kleine Paradies an der Ostküste.


Keine Krokodile im Daintree Rainforest


Auf unserem Weg zum Daintree Rainforest, dem ältesten noch bestehenden Regenwald unseres blauen Planeten, machten wir in „Mission Beach“ Halt, von wo aus wir am nächsten Tag weiter nach „Newell Beach“ fuhren. Auf der Fahrt machten wir einen kleinen Abstecher zu den „Josephine Falls“, die sich wirklich als atemberaubend schön erwiesen. Nach einem etwa fünfminütigen Fußmarsch durch den Regenwald, kamen wir zunächst an einem Pool heraus, welcher in grün und blau paradiesisch zwischen der tropischen Umgebung liegt. Auch die Wasserfälle selber münden in ein größeres Becken und fließen dann über einige Steine verschiedener Größe in den nächsten Pool. Die Szenerie wirkte fast zu schön um wahr zu sein, sie war so perfekt komponiert, dass es beinahe wie ein luxuriöses Schwimmbad auf uns wirkte. Einige andere Besucher nutzten die Wasserstelle auch tatsächlich zum Schwimmen und Planschen, trotz der vielen Warnhinweise und dem bitteren Beigeschmack, dass beim Baden schon 14 Menschen verunglückt sind. Uns genügte aber der Anblick und mit ein paar tollen Fotos mehr auf der Speicherkarte fuhren wir weiter nach Newell Beach, wo wir ebenfalls eine Nacht blieben.


Im Paradies angekommen waren wir bei den Josephine Falls - Tropik pur
Im Paradies angekommen waren wir bei den Josephine Falls - Tropik pur

Generell empfanden wir den Großteil der Strecke von Townsville zum Daintree Rainforest als sehr schön, wir fuhren an Bananenplantagen, Zuckerrohrfeldern und oft auch an mit Palmen gesäumten Stränden vorbei, weshalb wir schon von einer neuen „Great Ocean Road“ sprachen. Um allerdings in den Regenwald selbst zu gelangen, mussten wir auf eine kleine Autofähre fahren, welche uns für 26 AUD (Return) innerhalb von etwa zwei Minuten über den Daintree River transportierte. Eine normal asphaltierte Straße führte uns durch den Regenwald, der mit dicht bewachsenen Abhängen, Palmen, Lianen und tropischen Vogelrufen erste Entzückungserscheinungen bei uns hervorrief. Wir checkten schon bald nach unserer Ankunft bei einem der Campingplätze ein, auf dem wir eine „unpowerd site“ mit Dschungelatmosphäre bekamen.

Natürlich wollten wir anschließend auch die spannende Umgebung kennenlernen und so machten wir uns auf den Weg zum „Cape Tribulation“, dem bisher nördlichsten unserer australischen Ziele, und der wohl beliebtesten Sehenswürdigkeit des Daintree Rainforests. Zu unserem Bedauern war es leider recht bewölkt, die Sonne wollte sich nicht recht hervortrauen und so empfanden wir das Kap als trüb und nicht sehr spektakulär. Trotz des unbefriedigenden Wetters wollten wir den Tag natürlich nutzen und als wir an den Strand des Cape Tribs gingen, sahen wir nicht nur einige Mangroven, sondern auch unser erstes Schild, welches vor Krokodilen warnte. Glücklicherweise hielt sich gerade kein bis zu fünf Meter großes Croc zwischen den knorrigen Pflanzen auf, oder zumindest entdeckten wir keines.

Wir fuhren also weiter und obwohl wir es nicht mehr gedacht hätten, klarte der Himmel nur wenige Minuten später auf und die Sonne kam zum Vorschein.

Dass Sonnenschein sich positiv auf Strand und Meeresfotos auswirkt, muss man wohl nicht unbedingt erklären. So konnten wir also doch noch einige Strände abklappern, die dem Klischee vom Paradies schon sehr nahe kamen.


Das Cape Tribulation mit blauem Himmel und Kokusnus
Das Cape Tribulation mit blauem Himmel und Kokusnus

Aber natürlich konzentrierten wir uns nicht nur auf die Küste, sondern auch auf den Wald selbst. Wir absolvierten mehrere kürzere Spaziergänge, welche uns teilweise auf ausgetretenen, roten Lehmboden und über gut erhaltene Holz- oder Steinwege durch die atemberaubende Vegetation führten. Wir kamen an zahlreichen Palmen dabei, darunter auch welche mit beinahe kreisrunden Blättern, die auch gut als Regenschirm dienen könnten. Außerdem sahen wir Schlingpflanzen, die sich an Meterhohen Bäumen emporschlängelten, bunte Blüten und farbenfrohe Schmetterlinge, sowie ein paar truthahnähnliche Vögel, Buschhühner genannt. Von gefährlichen Spinnen, Schlangen und Krokodilen fehlte dabei jede Spur, was uns allerdings nicht sonderlich störte. Von der beliebten Touristenattraktion, dem Beobachten der Kroko-Fütterung von einem Boot aus, hielten wir ohnehin nichts, da wir der Meinung sind, dass die Tiere bei diesen Touren als bestialische Monster dargestellt werden, die gefährlich aus dem Wasser springen und nach allem schnappen, was ehrlich gesagt nicht dem natürlichen Jagdverhalten der Tiere entspricht. Klar, ich will nicht behaupten, dass sie nicht gefährlich seien, im Gegenteil, allerdings handelt es sich bei den großen Reptilien um Lauerjäger, die sich stundenlang ruhig verhalten können und im Wasser auf Beute warten. Wer sich also vom Wasser fernhält (dabei ist sowohl Süß- als auch Salzwasser gemeint, da die Salties auch das Meer durchschwimmen), der wird vermutlich auf keinen Croc treffen, sich aber auch nicht in Gefahr begeben.

Der Daintree Rainforest ist wirklich ein faszinierender Lebensraum, der unserer Meinung nach definitiv einen Besuch wert ist, egal ob mit Regenwaldübernachtung oder als Tagesausflug.


Cairns, oder auch „Backpackercity“


Dank im Endeffekt doch noch gnädigem Wetter hatten wir eine tolle Zeit im Daintree Rainforest, die allerdings nach einem Tag und einer Übernachtung schon wieder zu Ende ging. Auf unserem Weg nach Cairns machten wir erneut in Newell Beach Halt, kümmerten uns mal wieder um die Wäsche, die nun einmal auch zum Leben auf Reisen dazugehört, und freuten uns auf ein paar Tage in einem B&B, welches wir in Cairns gebucht hatten. So machten wir uns am nächsten Tag schon früh auf den etwa zweistündigen Weg, wo wir von unserer Gastgeberin freundlich empfangen wurden und ein gemütliches Doppelzimmer bezogen.

Auch in Cairns statteten wir der örtlichen Promenade einen Besuch ab, die erstmal durch Ebbe und damit der Abwesenheit des Wassers glänzte. Statt auf blaue Wellen schauten wir also eher auf grauen Sand, auf dem sich aber immerhin ein paar Pelikane tummelten. Wahrscheinlich gibt es genau aus diesem Grund einen großen, kostenlos zugänglichen Pool direkt an der Promenade, der zudem eine Wiese und BBQ-Anlagen bietet und so zahlreiche Backpacker anlockt. Tatsächlich sahen wir fast ausschließlich Menschen in unserem Alter, die sich dort in Strandkleidung tummelten. Doch auch in der überschaubaren, aber irgendwie niedlichen und netten Innenstadt sahen wir viele Gleichgesinnte, die vermutlich die berüchtigte Ostküstentour zwischen Sydney und Cairns vor oder gerade hinter sich hatten. Dass die Stadt als Backpackerzentrum gilt, merkten wir auch schnell daran, dass wir von freundlichen, vor Reisebüros platzierten Damen und Herren angesprochen wurden. Allerdings stieß dieses offensive Angequatsche nicht unbedingt auf unsere Begeisterung, denn innerhalb von Sekunden als Tourist identifiziert zu werden, ist gar nicht mal so cool – auch wenn wir welche sind.


Der Botanische Garten in Cairns war für uns einer der schönsten in Australien: wunderbare Wege führten durch das Regenwald-Dickicht
Der Botanische Garten in Cairns war für uns einer der schönsten in Australien: wunderbare Wege führten durch das Regenwald-Dickicht

Mehr Ruhe fanden wir dafür in dem botanischen Garten, der von uns als der bisher schönste ausgezeichnet wurde. Der Grund für unser Schwärmen ist wahrscheinlich durch die deutlich merkbare Tropik gegeben, welche uns schon seit unserer Ankunft in Townsville so gut gefiel.

Bei angenehmer Temperatur liefen wir an uns Meter überragenden Bambusstämmen vorbei, an prachtvollen Schmetterlingen und exotischen Pflanzen, die wir so auch bereits im Daintree Rainforest bewundern konnten.

Außerdem besuchten wir die unweit entfernten „Crystal Cascades“, welche wir innerhalb eines etwa zwanzig-minütigen Fußmarsches einfach erreichten. Dabei war allerdings mehr der Weg das Ziel, der stets an einem fröhlich rauschenden Fluss entlangführte und schließlich an den Kaskaden, einer Art Mini-Wasserfall endeten. Zudem machten wir einen Ausflug zu den „Cattana Wetlands“, die leider teilweise wegen Bauarbeiten abgesperrt waren. Allerdings verbrachten wir dort dennoch eine nette, kurze Zeit, in der wir einmal um den kleinen See liefen und uns an Sonntagsspaziergänge in Deutschland erinnerten.

Auf einem anderen Spazierweg, an der „Toogood Street“, die ganz in der Nähe unserer Unterkunft lag, und den uns unsere Gastgeberin empfohlen hatte, trafen wir auf die bisher größte Spinne, die wir jemals in der freien Natur gesehen hatten. Es handelte sich um eine „Golden Orb Web Spider“, die sich bei unserer Recherche als ungiftig herausstellte. Dafür musste wir sehr über den angefügten Satz lachen, der in etwa wie folgt lautete: Zwar kann die Spinne einen Menschen durch einen Biss nicht gefährden, vorsichtig sollte man allerdings trotzdem sein, da schon viele, die aus Versehen in eines der Netze liefen, beim Anblick der Spinne auf ihrem Gesicht einen Herzinfarkt erlitten. Zum Glück wurde uns das erspart, da Simon, der vor mir her ging, die Spinne rechtzeitig entdeckte und mich warnte. Fasziniert, doch trotzdem nicht gewillt an dem Tier vorbei zu gehen, machten wir ein paar Fotos und beendeten den Waldspaziergang schneller als gedacht.

Obwohl wir eigentlich geplant hatten, nur fünf Nächte in unserem B&B zu verbringen, verlängerten wir spontan um zwei weitere Nächte, da der Raum so lange ohnehin nicht gebucht war und unsere überaus nette Gastgeberin uns die zwei extra Nächte sogar schenkte, was wir natürlich absolut super fanden und dankbar annahmen. Obwohl wir in Cairns selbst nicht mehr viel zu tun hatten, genossen wir die zusätzlichen Tage in einer richtigen Unterkunft, auf einem richtigen Bett und mit einer Toilette direkt nebenan.


Atherton Tablelands: Wasserfälle und Schnabeltiere im „australischen Allgäu“


Obwohl wir nach nur einer Woche in Cairns bereits das Gefühl hatten, niemals aus der Stadt herauszukommen, machten wir uns dann schließlich doch wieder auf den Weg und fuhren in die „Atherton Tablelands“, deren bekannterer Ort Millaa Millaa innerhalb von anderthalb Stunden von Cairns aus zu erreichen ist. Wir blieben nur eine Nacht dort, hatten allerdings trotzdem genug Zeit, um die drei Wasserfälle am „Waterfall Circuit“ zu besuchen, die praktischerweise einfach mit dem Auto zu erreichen sind. Besonders gut haben uns die „Zillie Falls“ gefallen, welche von oben auf einer Plattform betrachtet werden können. Dies reichte uns allerdings nicht aus und so kletterten und stapften wir einen roten Dschungelpfad entlang, der uns zum Fuß des Wasserfalls führte.


Die Zillie Falls in den Atherton Tablelands - majestätisch stürzt das Wasser auf die pechschwarzen Steine
Die Zillie Falls in den Atherton Tablelands - majestätisch stürzt das Wasser auf die pechschwarzen Steine
Mit enormer Kraft rauschte das Wasser auf große, schwarze Steine hinunter und kleine Wassertropfen setzten sich auf unsere Haut.

Wahrscheinlich liegt es an dem doch recht abenteuerlichen Weg zu den Zillie Falls, dass nicht sie, sondern die „Millaa Millaa Falls“ die meistfotografierten Wasserfälle in Queensland sind. Die Millaa Millaa Falls sind deutlich leichter zu erreichen, schreckten uns aber auch ein wenig ab, da es auch eigene Busparkplätze gibt und tatsächlich eine badende Reisegruppe da war. In Ruhe Fotos schießen und den Wasserfall genießen konnten wir demnach erst am nächsten Tag, an dem wir schon gegen neun Uhr zu diesem Wasserfall zurückfuhren und tatsächlich ungestört waren. Ironischerweise kamen uns auf dem Rückweg zum Auto aber just einige Menschen entgegen und der Parkplatz hatte sich innerhalb von wenigen Minuten mit Autos gefüllt. Manchmal kommt es eben auf das richtige Timing an.

Unsere nächste Station, auf dem Weg zurück nach Cairns, führte uns zu einem Platypus-Park, sprich einem Park, in dem man sich Schnabeltiere anschauen kann. Mit nur einem anderen Paar und einem Guide gingen wir zu dem natürlichen Wassergebiet, in dem wir schon kurz nach unserer Ankunft eines der niedlichen Tiere erblickten. Ich war über seine geringe Größe erstaunt, tatsächlich werden Schnabeltiere nur so groß wie Enten. Unser Guide erklärte uns, dass die seltsamen Säugetiere keinen Magen haben und so dazu gezwungen sind, etwa zwölf Stunden am Tag Nahrung zu sich zu nehmen. Wir konnten die interessanten Tierchen in Ruhe beobachten und eines kam sogar so nah an das Ufer heran, dass wir es aus nur etwa einem Meter Entfernung sehen konnten. Da wir es bisher noch nicht geschafft hatten, Schnabeltiere in der Natur zu entdecken, war der Besuch des Parks, der uns insgesamt 17 AUD kostete, durchaus sein Geld wert.


Das australische Allgäu mit obligatorischen Palmen bei einer Farm
Das australische Allgäu mit obligatorischen Palmen bei einer Farm

Generell gefiel uns das Hochland um Atherton auch ziemlich gut, vor allem Simon mochte die durch und durch grüne Landschaft, die aus Bergen und Weiden besteht und von ihm als das „australische Allgäu“ betitelt wurde. Auch den von Wald umgebenen „Eacham Lake“, den wir ebenfalls in unseren Ausflug einbauten, hätten wir so auch gut in Deutschland wiederfinden können. Den Abschluss unseres Abstechers bildete der „Curtain Fig Tree“ in der Nähe von Yungaburra, ein enormer Feigenbaum, welcher einen Umfang von unglaublichen 40 Metern und eine Höhe von 50 Metern aufweist. Die Entstehung dieses imposanten Baumes erfuhren wir durch eine Informationstafel: Zunächst gab es einen Baum, den Wirt, auf dessen Astgablung ein Feigensamen zu einem weiteren kleinen Baum heranwuchs und eigenständige Wurzeln ausbildete. Nach und nach wuchs der Feigenbaum immer kräftiger und seine Wurzeln wurden so massiv, dass sie sich um seinen Wirt herumwickelten. Irgendwann wurde das Gewicht der Wurzeln so enorm, dass der Wirt umfiel und auf einen benachbarten Baum krachte, welcher ebenfalls von den Wurzeln umschlungen wurde. Mit der Zeit verrottete der ursprüngliche Wirt unter den Wurzeln, bis der Feigenbaum zu einem eigenständig stehenden Baum wurde, dessen Wurzeln wie ein Vorhang bis zu 15 Meter nach unten hängen. Es ist definitiv immer wieder beeindruckend, was sich die kreative Natur alles einfallen lässt!

Nach nur anderthalb Tagen verließen wir die Atherton Tablelands schon wieder, allerdings war die Zeit durchaus ausreichend, und machten uns auf den Weg zurück nach Cairns, wo wir freundlicherweise eine Nacht bei unserer ehemaligen B&B Gastgeberin im Garten campen konnten, um am darauffolgenden Tag wieder einmal einen Nissan Händler in der Nähe aufzusuchen, bei dem dann endlich unsere Autoscheinwerfer repariert wurden. Nach etwa zwei Stunden konnten wir Jack wieder vollkommen intakt abholen und uns auf den Weg die Ostküste hinunter machen.


 

Die Route:

Townsville, Mission Beach, Josephine Falls, Cairns, Daintree Rainforest, Cape Tribulation, Atherton Tablelands


 

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